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Prälat
Max Zistl, geboren am 15. Mai 1904 als das 10.
Kind einer Arbeiterfamilie in Moosburg. Seine Eltern
Alois und Therese Zistl hatten ganz früher einmal die
Schleifmühle unweit der heutigen Süd-Chemie betrieben.
Der Schleiferbach ist davon bis heute erhalten geblieben.
Am 13. Juli 1930 feierte Max Zistl im Kastulusmünster
in Moosburg seine erste hl. Messe. Er war als Koadjutor
in Griesstätt und als Aushilfspriester in Schönberg tätig.
Ende 1939 wurde er nach München in die Pfarrei St. Peter
versetzt. Er wirkte jeweils 4 Jahre in den Pfarreien St.
Vinzenz und St. Ursula. 1950 wurde er in Münchens ältester
Pfarrkirche St. Peter zum Stadtpfarrer ernannt. München
verdankt ihm den Wiederaufbau der von den Bomben des
Zweiten Weltkriegs völlig zerstörten Peterskirche. 1960
wurde Max Zistl zum Geistlichen Rat, 1962 zum Monsignore
und 1980 zum Prälaten ernannt. Er war Träger des
Bayerischen Verdienstordens, der Bürgermedaille in Gold
und wurde mit "München leuchtet" in Gold
geehrt. Der "Don Camillo vom Petersbergl" Max
Zistl verstarb am 14. Januar 1983 im Krankenhaus Neuwittelsbach. |
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Max Zistl, Primiz 1930
und Thalbacherstrasse Haus des Primizianten |
Zur Erinnerung an die erste hl. Messe von Max Zistl 1930 |
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Andenken an die erste hl. Messe von Max Zistl
am 13. Juli 1930 im Moosburger Kastulusmünster |
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| Max Zistl,
bei der Fronleichnamsprozession 1939 in München |
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| Max
Zistl, 1955 |
Max Zistl, 1955 - 25 Jahre Priester |
München Waldfriedhof, letzte Ruhestätte von Prälat Max Zistl, 2020 |
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TZ, Montag 17. Januar 1983 |
SZ, 17. Januar 1983 |
MKKZ, 30.01.1983 |
![]() Sterbebildchen Prälat Max Zistl, 1983 Außenseite |
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